
Darmgesundheit
Als diplomierte Fachberaterin für Darmgesundheit nimmt die Darmgesundheit in meinen Beratungen einen großen Stellenwert ein. Der Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit. Gerät dieser aus dem Gleichgewicht, können Verdauungsbeschwerden, erhöhte Infektanfälligkeit, Hautunreinheiten, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein die Folge sein. Eine Anpassung der Essgewohnheiten kann die Darmgesundheit bedeutend verbessern und dem Entstehen von Krankheiten vorbeugen.
Schlüssel unserer Gesundheit
Der Darm hat maßgeblichen Einfluss auf Immunabwehr, Psyche und Körpergewicht. Er ist besiedelt von rund 40 Billionen Bakterien, welche unsere Gesundheit entscheidend beeinflussen. Das Bewusstsein für einen gesunden Darm nimmt seit einigen Jahren vermehrt zu – gleichzeitig sorgt unser Lifestyle aber auch dafür, dass immer mehr Menschen über Verdauungsbeschwerden und damit verbundenen Begleiterscheinungen klagen. Doch was steckt dahinter?
Rolle der Ernährung
Der Zustand und die Besiedelung unseres Darms wird stark beeinflusst von dem was ihn tagtäglich durchwandert - unsere Nahrung. Dies gibt uns die Möglichkeit die Gesundheit unseres Darms durch unsere Ernährung positiv zu unterstützen. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass wir unseren Darm durch die zugeführten Lebensmittel und unseren Lifestyle belasten und schädigen können.
Fertigprodukte, Alkohol, Medikamente und Stress können die Darmflora schädigen und die Vielfalt des Darm Mikrobinoms vermindern. Als Folge davon kann es zu Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Hautunreinheiten und erhöhter Infektanfälligkeit kommen. Eine ausgeglichene, darmfreundliche Ernährung fördert und erhält eine gesunde Darmflora, vermindert Verdauungsbeschwerden und steigert dadurch das allgemeine Wohlbefinden.
Wie der Darm gestärkt werden kann
Angemessene
Ballaststoffzufuhr
Ballaststoffe gehören zu den wichtigsten Bausteinen für eine gesunde und starke Verdauung. Mindestens 30g sollten wir pro Tag verzehren. Der Durchschnitt erreicht diesen Wert jedoch nicht. Durch das hohe Quellvermögen sorgen Ballaststoffe für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, stimulieren die Darmtätigkeit und sorgen dadurch auch dafür, dass schädliche Substanzen weniger lange in unserem Körper verweilen. Zu der Verdauungs-anregenden Wirkungen kommen noch andere gesundheitsförderliche Aspekte.
Prä- und probiotische
Lebensmittel
Probiotika sind Nahrungsmittel (oder Präparate) die lebensfähige Mikro- organismen enthalten. Dazu zählen beispielsweise Milchsäurebakterien und Hefen. Präbiotika sind nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die den vorhandenen Darmbakterien als "Nahrung" dienen. Sie fördern also Wachstum und Aktivität der Bakterien im Dickdarm. Dazu zählen Ballaststoffe wie Inulin und Oligofruktose. Durch den Konsum von prä- und probiotischen Substanzen kann daher die Darmflora gestärkt werden.
essentielle
Aminosäuren
Aminosäuren sind essentielle Bestandteile für Zellmembranen, Reparatur-mechanismen und Zellerneuerung. Somit sind sie auch für eine gesunde Darmschleimhaut unabdinglich.. Dies betrifft vor allem die Aminosäuren Glutamin, Glutamat, Arginin und Aspartat. Diese Aminosäuren sind Energiesubstrate für die Schleimhautzellen des Magen-Darm-Trakts und der Immunzellen. Eine unzureichende Zufuhr dieser Aminosäuren kann die Darmschleimhaut schwächen und dadurch die Darmgesundheit stören.
darmstärkende
Pflanzeninhaltsstoffe
Die Natur hält viele pflanzliche Helfer bereit, die unseren Darm auf vielfältige Weise unterstützen und stärken können. So können beispielsweise Kümmel, Fenchel, Anis und Ingwer bei Verdauungs-beschwerden besonders schonend Linderung verschaffen. Bitterstoffe wirken anregend auf die Produktion von Verdauungssäften. Auf diese Weise können sie die Verdauung beschleunigen und das Auftreten von Beschwerden vermindern. Daher sollten wir unsere Ernährung pflanzenreich und vielfältig gestalten.
Was dahinter steckt
Die Bausteine für einen gesunden und starken Darm:

Erfassung des
Ist-Zustands

Anpassung der
Essgewohnheiten

Aufklärung und
Wissen

darmstärkende
Rezepte